E-Rechnung in Slowenien: B2B-Pflicht ab 2028, dezentrales Modell mit Peppol, EN 16931 und e-SLOG-Hintergrund.
Slowenien macht E-Rechnung für alle B2B-Transaktionen zum 1. Januar 2028 verpflichtend. Das Land wählt ein dezentrales Modell ohne CTC-Meldepflicht, mit Peppol als einem von vier zulässigen Austauschkanälen. Für B2G ist E-Rechnung bereits länger Pflicht.
Slowenien hat eine lange Geschichte mit strukturiertem Rechnungsaustausch. Das Land entwickelte früh den e-SLOG-Standard, ein XML-basiertes Rechnungsformat, das breit für B2G eingesetzt wurde. Mit der europäischen Richtlinie 2014/55/EU ist Slowenien auf EN 16931 als Pflichtformat für Behördenrechnungen umgestiegen.
Der Übergang von e-SLOG zu EN 16931 verlief relativ reibungslos, weil e-SLOG bereits auf strukturierte Rechnungsverarbeitung ausgelegt war. Unternehmen, die mit e-SLOG arbeiteten, hatten dadurch einen Vorsprung bei der Umstellung.
Slowenien wählt bewusst ein dezentrales Modell. Rechnungen werden direkt zwischen Absender und Empfänger ausgetauscht, ohne zentrales Behördenportal. Es gibt keine Clearance und kein E-Reporting an die Steuerbehörde beim Versand von Rechnungen.
Die finale Gesetzgebung hat die zuvor vorgeschlagene E-Reporting-Pflicht gestrichen. Unternehmen müssen Rechnungsdaten also nicht separat an die Steuerbehörde melden.
Für den Austausch von E-Rechnungen sind vier Kanäle zulässig:
Slowenien verlangt seit der Umsetzung der europäischen Richtlinie 2014/55/EU, dass Lieferanten der Behörden E-Rechnungen im Format EN 16931 einreichen. Die Behörden akzeptieren Rechnungen über das nationale Portal und über das Peppol-Netzwerk.
Tipp: Wenn Sie bereits an slowenische Unternehmen über Peppol fakturieren, müssen Sie nichts ändern. Die PSB routet automatisch anhand der Identifier des Empfängers.
Für B2G ist E-Rechnung bereits gemäß der europäischen Richtlinie 2014/55/EU Pflicht. Für B2B wird E-Rechnung zum 1. Januar 2028 verpflichtend. Slowenien wählt ein dezentrales Modell ohne CTC-Meldepflicht. Das zuvor vorgeschlagene E-Reporting wurde aus dem finalen Gesetz gestrichen.
Slowenien nutzt die europäische Norm EN 16931 als Standard, mit UBL und CII als unterstützten Syntaxen. Das Land ist vom früheren e-SLOG-Format auf EN 16931 umgestiegen. Es sind vier Austauschkanäle zulässig, darunter Peppol.
Ja, eConnect unterstützt den Rechnungsaustausch mit Slowenien über das Peppol-Netzwerk. Die PSB erzeugt Rechnungen im Format EN 16931 und routet sie automatisch an slowenische Empfänger. Weil Slowenien kein CTC-Modell nutzt, brauchen Sie keine separate Meldung.
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