Vorschriften außerhalb Europas

Überblick über E-Rechnungsvorschriften außerhalb Europas: Asien-Pazifik, Afrika und Naher Osten

E-Rechnung ist nicht nur ein europäisches Thema. Immer mehr Länder außerhalb Europas führen Pflichten ein oder fördern die Nutzung strukturierter E-Rechnungen. Im Nahen Osten setzen etwa die VAE und Oman mit CTC-Modellen Maßstäbe, in Asien-Pazifik wächst das Peppol-Netz über lokale PINT-Profile schnell, und das Vereinigte Königreich verpflichtet ab April 2029 zur E-Rechnung im Rahmen von Making Tax Digital.

Überblick nach Land

Australien

Peppol wächst schnell. Die ATO fördert die Einführung über PINT A-NZ.

Japan

Die Digital Agency setzt auf Peppol. PINT JP als Rechnungsformat.

Malaysia

MyInvois verpflichtend. CTC-Modell mit gestaffelter Einführung.

Neuseeland

Peppol-Einführung gemeinsam mit Australien über PINT A-NZ.

Nigeria

FIRS-Plattform für E-Rechnung. CTC-Modell im Aufbau.

Serbien

B2B seit 2023 über SEF verpflichtend. Clearance-Modell. EU-Beitrittskandidat.

Singapur

InvoiceNow über Peppol. B2B gestaffelt verpflichtend von 2028 bis 2031 über PINT SG.

VAE

Gestaffelte Verpflichtung. Peppol-5-Corner-CTC-Modell über PINT AE.

Oman

PASR in Prüfung. CTC-5-Corner-Modell über Peppol mit Fawtara-Portal.

England / UK

Making Tax Digital. B2B verpflichtend ab 1. April 2029 über Peppol.

Vereinigte Staaten

Keine Verpflichtung. DBNA-Netzwerk seit April 2024 operativ.

Peppol außerhalb Europas

Das Peppol-Netz wächst schnell außerhalb Europas. Australien, Singapur, Japan und Neuseeland haben jeweils eine Peppol Authority und nutzen das PINT-Format (Peppol International Invoice) als Grundlage ihrer nationalen Rechnungsprofile. So können Sie von einem Access Point aus an Empfänger in diesen Ländern senden, ohne pro Land eine eigene Anbindung zu bauen.

Mehr zur internationalen Funktionsweise von Peppol: Peppol international.