Irland

E-Rechnung in Irland: B2G über EN 16931, ViDA-konformes B2B-Mandat ab 2028 und wie eConnect Sie unterstützt.

Irland verfolgt einen schrittweisen Weg zur verpflichtenden E-Rechnung. Für B2G-Transaktionen wurde die EU-Richtlinie bereits umgesetzt, und Rechnungen an die öffentliche Hand werden nach dem EN 16931 Standard verarbeitet. Für B2B bereitet Irland ein stufenweises Mandat ab November 2028 vor, im Einklang mit der europäischen ViDA-Verordnung (VAT in the Digital Age).

Aktuell ist die B2B-E-Rechnung in Irland noch freiwillig. Unternehmen, die jetzt schon umsteigen, sind der Gesetzgebung voraus und können ihre Prozesse in Ruhe einrichten.

Überblick
AspektDetailsB2GVerpflichtend (EU-Richtlinie, EN 16931)B2BStufenweise verpflichtend: November 2028 (Inland), November 2029 (innergemeinschaftlich)ModellEchtzeit-Berichterstattung (ViDA-konform)FormatEN 16931, Peppol BISPlattformRevenue.iePeppolJaSanktionenNoch nicht definiert für B2B (Mandat nicht aktiv)
Wann ist es verpflichtend?
PhaseWerFristB2GLieferanten an die irische RegierungUmgesetzt (EU-Richtlinie)B2B Phase 1Große umsatzsteuerregistrierte Unternehmen (inländisches B2B)November 2028B2B Phase 2Alle umsatzsteuerregistrierten Unternehmen (innergemeinschaftliches B2B)November 2029

Ab November 2028 müssen alle Unternehmen in Irland in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen. Große umsatzsteuerregistrierte Unternehmen müssen darüber hinaus E-Rechnungen für inländische B2B-Transaktionen versenden. Phase 2 weitet ab November 2029 die Versandpflicht auf alle umsatzsteuerregistrierten Unternehmen aus, einschließlich innergemeinschaftlicher B2B-Transaktionen.

Aktuelle Situation

Die E-Rechnung für B2B-Transaktionen ist in Irland derzeit freiwillig. Unternehmen, die Rechnungen elektronisch austauschen möchten, können dies über das Peppol-Netzwerk oder andere vom Empfänger unterstützte Kanäle tun. Es gibt keine Sanktionen für die Nichtverwendung elektronischer Rechnungen im Geschäftsverkehr.

Für B2G gilt die europäische Richtlinie: öffentliche Auftraggeber müssen E-Rechnungen im EN 16931-Format empfangen und verarbeiten können.

ViDA-Alignment

Irland positioniert sich als eines der Länder, die aktiv auf die Umsetzung der ViDA-Verordnung hinarbeiten. Die Kernpunkte des irischen Ansatzes:

  • Echtzeit-Berichterstattung: Rechnungsdaten werden in Echtzeit an Revenue.ie übermittelt, entsprechend dem ViDA-CTC-Modell
  • EN 16931 als Standard: das europäische Rechnungsformat wird zum Standard für sowohl B2G als auch B2B
  • Peppol als Austauschnetzwerk: Irland setzt auf Peppol für den technischen Rechnungsaustausch

Die irische Umsetzung befindet sich noch in der Entwicklung. Konkrete technische Spezifikationen und Durchführungsbeschlüsse werden im Laufe des Jahres 2027 erwartet.

Wie eConnect Sie unterstützt

Irland ist an das Peppol-Netzwerk angeschlossen, was eine direkte Weiterleitung über eConnect ermöglicht:

  • B2G über Peppol: Rechnungen an irische Behörden werden automatisch über das Peppol-Netzwerk im EN 16931-Format weitergeleitet
  • B2B über Peppol: Rechnungen an irische Unternehmen mit einer Peppol-Registrierung werden direkt über das Peppol-Netzwerk zugestellt
  • ViDA-Vorbereitung: sobald die irische B2B-Pflicht in Kraft tritt, ist eConnect auf die Berichtsanforderungen vorbereitet

Da Irland auf Peppol und EN 16931 setzt, fügt sich der irische Markt nahtlos in die bestehende eConnect-Infrastruktur ein. Sie müssen Ihr Rechnungsformat nicht anpassen: die PSB transformiert automatisch in das richtige Format.


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