E-Rechnung in Malta: B2G über Peppol, stufenweise B2B-Pläne, ViDA-Vorbereitung und wie eConnect Sie unterstützt.
Malta hat als kleinerer EU-Mitgliedstaat einen pragmatischen Ansatz für die E-Rechnung gewählt. Die Regierung nutzt das Peppol-Netzwerk für den Empfang von E-Rechnungen, aber derzeit besteht keine Verpflichtung für Lieferanten, elektronisch zu fakturieren. Malta bereitet sich aktiv auf die kommende EU-weite ViDA-Verpflichtung vor.
Alle maltesischen Regierungsstellen sind verpflichtet, E-Rechnungen gemäß EN 16931 zu akzeptieren. Die maltesische Regierung hat 2021 einen externen Dienstleister als Peppol-Serviceprovider für alle Regierungsabteilungen und -stellen beauftragt. Es gibt kein nationales B2G-Portal; der Rechnungsaustausch läuft vollständig über Peppol Access Points.
Lieferanten sind noch nicht verpflichtet, E-Rechnungen zu versenden, aber Malta arbeitet an einer stufenweisen Einführung. Mit einer Mehrwertsteuerlücke von 24,2 % (höher als der EU-Durchschnitt) sieht Malta strukturierte E-Rechnung als Mittel zum Schutz der Steuereinnahmen. Die erwarteten Meilensteine:
Malta verwendet die europäische Norm EN 16931 und nutzt Peppol BIS Billing 3.0 als CIUS. Das Land hat bewusst keine nationalen Erweiterungen hinzugefügt, um die Interoperabilität zu maximieren.
Peppol ist das primäre Netzwerk für den E-Rechnungsaustausch mit der maltesischen Regierung. Es gibt keine separate maltesische Peppol Authority und keine länderspezifischen PASR-Anforderungen. Malta folgt den Standard-Peppol-Spezifikationen ohne zusätzliche Anforderungen.
Über eConnect können Sie Rechnungen an maltesische Organisationen über das Peppol-Netzwerk routen. Da Malta keine länderspezifischen Anforderungen stellt und vollständig auf Peppol BIS 3.0 setzt, funktioniert dieselbe Verbindung, die Sie auch für andere europäische Länder nutzen. Die PSB routet Rechnungen automatisch an maltesische Empfänger, die bei Peppol registriert sind.
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