Fiskalisierung 2.0 in Kroatien: verpflichtende B2B-E-Rechnung ab 2026, Peppol-Standard und wie eConnect Sie unterstützt.
Kroatien hat die verpflichtende B2B-E-Rechnung für alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen zum 1. Januar 2026 eingeführt. Das Land hat sich für die europäische Norm EN 16931 und das Peppol-Netzwerk als Grundlage entschieden, kombiniert mit einer Echtzeit-Fiskalisierung bei der Steuerbehörde. Damit ist Kroatien eine der am stärksten Peppol-orientierten CTC-Implementierungen in Europa.
Die Einführung erfolgt in drei Phasen:
Nicht-umsatzsteuerpflichtige Einheiten müssen ab dem 1. Januar 2026 E-Rechnungen empfangen können, auch wenn sie selbst noch nicht zum Versand verpflichtet sind.
Das kroatische System kombiniert die E-Rechnung mit einer Echtzeit-Fiskalisierung. Das bedeutet, dass jede Rechnung elektronisch an die kroatische Steuerbehörde (Porezna uprava) gemeldet wird, die die Transaktion validiert. Sowohl der Absender als auch der Empfänger müssen jede Transaktion fiskalisieren, wodurch die Steuerbehörde Gegenprüfungen durchführen kann.
Der Ablauf im Einzelnen:
Rechnungen müssen die folgenden Informationen enthalten:
Papierrechnungen sind nur in Ausnahmefällen zulässig.
Die kroatische Regierung stellt zwei kostenlose Anwendungen bereit, um die Hürde für Kleinunternehmer zu senken:
Die Pflicht gilt für inländische B2B- und B2G-Transaktionen. Grenzüberschreitende Transaktionen sind derzeit ausgenommen und können weiterhin per Papier oder PDF abgewickelt werden. Dies unterscheidet sich von einigen anderen europäischen Ländern, in denen auch grenzüberschreitende Transaktionen unter die Pflicht fallen.
Da Kroatien die europäische Norm EN 16931 und das Peppol-Netzwerk als Grundlage verwendet, ist das Routing über eConnect technisch unkompliziert:
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